Samstag, 12. Februar 2011

Filmtipp: "Die Kinder von Paris"

"Die Kinder von Paris" Filmplakat

Mit großer Anteilnahme und in bewegenden Bildern schildert Rose Bosch in "Die Kinder von Paris" (OT: "La Rafle") das authentische Schicksal von Joseph Weismann.

Paris 1942: Joseph (Hugo Leverdez) ist elf Jahre alt, ein aufgeweckter, blonder Bengel, der sich auf die Sommerferien freut - auch wenn an diesem Junimorgen vieles anders ist. Verwundert registriert der kleine Jo, dass er von einem Tag auf den anderen keinen Zutritt mehr zu Kinos, Jahrmärkten und öffentlichen Parks hat. Dennoch genießen er, seine Familie und Freunde die bescheidene Idylle auf der Butte Montmartre. Im Schatten des Sacré Coeur sind sie zu Hause, führen ein ganz alltägliches Leben und wähnen sich trotz deutscher Besatzung in Sicherheit - bis zum Morgen des 16. Juli 1942, als ihr fragiles Glück zerbricht...


An der Spitze eines großartigen Ensembles agiert Weltstar Jean Reno ("22 Bullets", "Die purpurnen Flüsse") in einer ungewöhnlich sanften Rolle, während Mélanie Laurent ("Das Konzert", "Inglourious Basterds") als couragierte Rotkreuzschwester erneut fasziniert. Allein in Frankreich lockte der Film drei Millionen Zuschauer in die Kinos und stieß einen gesellschaftlichen Diskurs an, der Rose Bosch in ihrer Überzeugung bestätigte, dass diese Geschichte endlich erzählt werden musste.

Als einer der Favoriten geht "Die Kinder von Paris" am 25. Februar 2011 ins Rennen um die 36. Césars.

Kinostart ist der 10. Februar 2011 im Verleih der Constantin Film.