Mittwoch, 8. April 2015

Independent Days 15 Filmfest


120 Filme aus 30 Ländern an fünf Festivaltagen: das Publikum des Independent Days 15|Internationales Filmfest kann sich wieder auf ein abwechslungsreiches und mutiges Programm freuen. Unabhängiges Arthaus-Kino, ausgefallenes Genrekino, kritische und ironische Filme, die einen Überblick geben über das internationale Filmschaffen jenseits des Mainstreams. Futuristische Science Fiction-Streifen, zeitaktuelle Gesellschaftskritiken, fantastische Filmwelten und augenzwinkernde Filmreminiszenzen: der überwiegend junge Independent-Film sorgt für eine Lebendigkeit, die so mancher große, wuchtige Kinofilm vermissen lässt.

"Wir bieten eine Plattform für den filmischen Nachwuchs, der sich in seinen Filmprojekten erprobt, sich auf die Suche nach neuen Narrationen begibt und neue Filmtechnologien auslotet. Filme, denen leider viel zu selten die Möglichkeit geboten wird, ihr Publikum zu finden", erklärt IDIF15-Festivalleiter Dr. Oliver Langewitz und Vorsitzender der Festivaljury. "Die Grenzen der Kreativität zu erweitern, gesellschaftlich Anzuecken, sich politisch zu positionieren: all das sind Eigenschaften einer konfrontativen, unabhängigen Filmszene, die der Gesellschaft den Spiegel vorhält, zum Nach- und zum Weiterdenken anregt und genau hierfür stehen die Independent Days", so Langewitz weiter.

Von Mittwoch, 22., bis Sonntag, 26. April 2015, wird das Karlsruher Traditionskino Schauburg somit wieder zum Treffpunkt der unabhängigen Filmbranche. Die insgesamt 22 Filmblöcke sind thematisch geordnet. "Bad World", "Teenager Träume", "Warfields", "Die große Trickfilmshow" oder "Golden Ager": die Jury hat aus den insgesamt fast 1.500 Filmeinreichungen aus über 100 Ländern wieder ein facettenreiches Programm zusammen gestellt, bei dem für jeden etwas dabei sein sollte. 16 Weltpremieren, 13 Europapremieren, 32 Deutschlandpremieren und 23 Erstlingswerke: viele der Filme, die in diesem Jahr auf den Independent Days gezeigt werden, erblicken das erste Mal das Licht einer deutschen Kinoleinwand.


In zwei Kurzfilmwettbewerben sind zwei Preise ausgelobt: der "Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe" für Low-Budget-Produktionen, "Die Goldene ID – Der Filmpreis der Stadt Karlsruhe" im No-Budget-Bereich. Um neben den beiden Publikumspreisen aber auch außerordentliche filmische Leistungen nochmals gesondert zu würdigen, werden im Rahmen des IDIF15 noch folgende weitere Preise verliehen: Der "Femal-Filmaward für die beste weibliche Regiearbeit", der "Newbie-Filmaward für den besten Erstlingsfilm" und der "Indie-Filmaward für den besten Feature-Film".

2015 hat sich das Festival zudem noch einen ganz besonderen Preis einfallen lassen: Beim FUTURE SHAPES: Karlsruhe 3.000-Wettbewerb beschäftigten sich Filmemacher anlässlich des 300. Karlsruher Stadtgeburtstags mit der Frage, wie unsere Zukunft aussehen wird. Dabei zeichnen sie ein überwiegend düsteres Bild. Dystopien, die die Frage aufwerfen, ob die Menschheit heute mehr denn je an einem Scheideweg steht, an dem es gilt, die richtigen Weichen zu stellen, um auch künftigen Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

Weitere Informationen unter: www.independentdays.de