Mittwoch, 21. Februar 2018

Berlinale 2018 - Angst und Schrecken als Thema

Von unseren Berlinale Korrespondenten Peer Kling und Elisabeth Niggemann

Wir erinnern uns: Einer der größten Schocks, den Norwegen jemals in seiner Geschichte erleiden musste, war das Massaker vom 22.7.2011 durch einen als Polizist verkleideten rechtsextremistischen 32jährigen Amokläufer auf der kleinen Fjordinsel Utøya, 40 Kilometer westlich von Oslo. Bei einem Jugendlager der Arbeiterpartei vom damaligen Ministerpräsidenten und späteren NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg! 69 Menschen verloren dabei ihr Leben. Der gleiche Täter zündete bereits zwei Stunden zuvor eine Autobombe vor dem Bürogebäude des Ministerpräsidenten im Zentrum der norwegischen Hauptstadt. Bei dieser Explosion wurden acht Menschen getötet und weitere zehn Menschen verletzt.

Der norwegische Regisseur Erik Poppe stellte am Montag mit „Utøya 22. Juli“ einen Film gegen das Vergessen vor. Erst am Freitag um 3:00 Uhr morgens wurde sein Wettbewerbsbeitrag fertiggestellt. Es ist der Versuch, das Geschehen in einen Spielfilm zu fassen. Er beginnt mit dokumentarischen Aufnahmen von Überwachungskameras mit dem Bombenanschlag in Oslo, bedient sich dann aber eines besonderen Stilmittels, um die Geschehnisse auf der Insel nachvollziehbar zu machen. Die Kamera klebt ohne Schnitt 72 Minuten lang an Katja, einer fiktiven Teilnehmerin am Feriencamp. Ihr subjektives Empfinden geht in Fleisch und Blut des Zuschauers über. Dieses Stilmittel wurde auch in dem 2015 im Berlinale-Wettbewerb gezeigten Spielfilm „Victoria“ angewendet. Auch dieser Film besteht aus einer einzigen gar 140 Minuten langen Kameraeinstellung, für die der Kameramann Sturla Brandth Grøvlen, übrigens auch ein Norweger, den Silbernen Bären für die beste Kamera bekam.

Freitag, 16. Februar 2018

Berlinale 2018 - „Kleines großes Kino“ aus Paraguay, auch ohne eigene Produktions-Gelder

Von unseren Berlinale-Korrespondenten Peer Kling und Elisabeth Niggemann

Ganz besonders bei der Produktion von Filmen entfaltet der Spruch: „Ohne Moos nichts los“ unerbittlich seine volle Gültigkeit. Bei der Berlinale war dieses Jahr erstmalig ein Film aus Paraguay im Wettbewerb zu sehen. In keinem internationalen Wettbewerb wurde bislang ein Film aus diesem südamerikanischen Binnenstaat gezeigt. In Paraguay, von der Fläche her, so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen, gab und gibt es ganz einfach kein Budget für Filme noch nicht einmal für solche, die die gewünschte politische Richtung propagieren. Dennoch konnte mit Hilfe internationaler Gelder, genauer gesagt durch MEDIA, den Filmförderungstopf der EU „Las herederas“ als paraguayischer Film entstehen. „Die Erbinnen“, so die Übersetzung ins Deutsche, ist ein Film der zwischen den gesprochenen Zeilen und zwischen den gezeigten Bildern verstanden werden will. Vordergründig geht es in diesem verhaltenen Drama um Geld, genauer um die Schulden eines schon etwas älteren Paares, das in diesem Fall aus zwei ungleichen Frauen besteht, Chiquita und Chela. Das geerbte Inventar ihrer gemeinsamen Wohnung müssen sie verkaufen. Jedes einzelne Stück dieser antiken Kostbarkeiten ist mit persönlichen Erinnerungen verbunden. Dennoch kommt die extrovertierte Chiquita wegen Überschuldung ins Gefängnis. Das Bild der kolonial geprägten Bourgeoisie verblasst. Regisseur Marcelo Martinessi wollte, wie er auf der Pressekonferenz erklärt, die Übermacht der Banken verdeutlichen, die eine harmlose Frau einfach einsperren lassen können. In der Haft kann sich die Dame aus guter Gesellschaft den wirklich Kriminellen kaum entziehen. „Ich glaube, wir haben das korrupteste Justizsystem, das man sich nur vorstellen kann“, ergänzt er. Paraguay ist ein Land mit weiten Sumpflandschaften, eben auch im übertragenen Sinne.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Morgen startet die 68. BERLINALE

Die Filmfestspiele Berlin werden erstmalig mit einem Trickfilm eröffnet

Von unseren Berlinale-Korrespondenten Peer Kling und Elisabeth Niggemann

Zum ersten Mal in der Geschichte der Berliner Filmfestspiele eröffnet mit Wes Andersons „Isle of Dogs“ ein Animationsfilm die Berlinale. Das Publikum scheint sehr gespannt auf die Berliner Weltpremiere, denn allein schon der Trailer fand bereits an die zwölf Millionen Zuschauer und hat über 7000 Personen zu Kommentaren veranlasst. In den USA kommt der Film am 23. März in die Kinos. Die deutschen Kinofans müssen sich bis zum 10. Mai gedulden. Der deutsche Verleihtitel wird „Isle of Dogs – Ataris Reise“ sein. In dem Stop-Motion-Animationsfilm sucht der japanische Junge Atari auf einer Insel evakuierter Hunde nach seinem geliebten verlorenen Haustier.
Die Handlung beginnt in Japan 20 Jahre in der Zukunft. Dem zwölfjährigen Atari Kobayashi kommt sein Hund abhanden. Daraufhin macht sich das junge Herrchen auf die Suche nach seinem heiß geliebten Vierbeiner. Es wird eine Reise voller Abenteuer und Gefahren, denn um seinen verlorenen Freund zu finden, begibt sich der Junge per Flugzeug auf jene verseuchte Quarantäne-Insel, auf die alle Hunde nach einer Plage und anschließenden Hundegrippe ausgesetzt wurden.

Zum Glück erhält Atari bei seiner Suchaktion auf der Insel der Hunde Unterstützung von Rex (Edward Norton), Duke (Jeff Goldblum), Boss (Bill Murray) und Chief (Bryan Cranston). Die in Klammern gesetzten Schauspieler sprechen die Figuren der amerikanischen Filmversion. Außer Bryan Cranston haben sie bereits alle in anderen Wes Anderson-Filmen mitgewirkt.
Der am 1. Mai 1969 in Houston geborene Wes Anderson zeichnet sich durch eine Kombination von formaler Strenge und erzählerischer Leichtigkeit gepaart mit einer von skurrilen Gestalten verkörperten unbändigen Fantasie aus. Mit „Grand Budapest Hotel“ hat er 2014 schon einmal eine Berlinale eröffnet. 2001 war sein „Die Royal Tenenbaums“ erschienen. In seinem Film „Der fantastische Mr. Fox“ trat er bereits 2009 mit einem Stop-Motion-Trickfilm in Erscheinung. Anderson ließ sich für „Isle of Dogs“ vom japanischen Kino und speziell von Yasujiro Ozu, zu dessen glühenden Verehrern auch Wim Wenders zählt, inspirieren. In Andersons bisherigen Filmen hatten Hunde schlechte Karten. Bei den „Royal Tenenbaums“ wird ein Welpe überfahren und in „Moonrise Kingdom“ beendet ein Pfeil das Leben eines Hundes. Aber das wird sich ja nun ändern. Zu den beliebtesten Stop-Motion-Filmen gehören bisher die Wallace & Gromit Abenteuer. Wie lange wird es wohl dauern bis Isle of Dogs ihnen den Rang abläuft?


Der Animationsfilm „ISLE OF DOGS“ von Wes Anderson eröffnet die 68. Berlinale
Foto: Berlinale, © 2017 Twentieth Century Fox

Der Regisseur von „ISLE OF DOGS“ Wes Anderson
Foto: Berlinale

Dienstag, 19. September 2017

Die „LA LA LAND in Concert“-Welttournee macht Station in Deutschland

(c) La La Land © 2017 Summit Entertainment, LLC. All Rights Reserved.

Der globale Kinohit LA LA LAND brachte weltweit mehr als 430 Millionen US-Dollar ein und gewann 6 Oscars®. Unter anderem erhielt die weibliche Hauptdarstellerin Emma Stone den Oscar in der Kategorie "Beste Schauspielerin". Sie brilliert an der Seite von Ryan Gosling (bei den Oscars® nominiert in der Kategorie "Bester Schauspieler") und John Legend, dessen Musikaufnahmen ein wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltung sind. LA LA LAND entführt die Zuschauer in die Welt der aufstrebenden Schauspielerin Mia und des Jazzmusikers Sebastian, die versuchen, sich in einer Stadt voller zerplatzter Träume und gebrochener Herzen durchzuschlagen. Der originelle Musical-Film spielt im heutigen Los Angeles und handelt vom alltäglichen Streben nach Glück und herben Rückschlägen beim Verfolgen von Träumen.

Ein Besuch der Show LA LA LAND in Concert ist ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis. Ein mehr als 100-köpfiges Symphonieorchester und ein Chor sorgen live für die musikalische Untermalung des mit dem Oscar® ausgezeichneten Films.

Die Weltpremiere von LA LA LAND in Concert fand am 26. und 27. Mai 2017 auf der spektakulären Freilichtbühne Hollywood Bowl in Los Angeles vor ausverkauftem Haus statt – eine einzigartige Kombination aus Kinofilm und Livemusik von ein Orchester.

In Deutschland macht LA LA LAND in Concert in folgenden Städten halt:
07. Januar 2018 – Regensburg, Donau-Arena
08. Januar 2018 – Berlin, Tempodrom
09. Januar 2018 – Leipzig, Arena
10. Januar 2018 – Stuttgart, Liederhalle, Beethoven-Saal
11. Januar 2018 – Hamburg, Mehr! Theater

WEITERE INFOS: www.lalalandinconcert.de

Montag, 12. Juni 2017

Faire les marches? Yes, we CAN NES!

Ein etwas peersönlicher Bericht vom größten Filmfestival der Welt, das gerade seinen 70ten Geburtstag feierte – „Le cinéma, c´est comme l´amour...“


Die Berlinale habe ich schon über 30 mal erlebt, aber noch nie das Festival in Cannes. Es ist das größte der Welt, wie ich dazu gelernt habe. Dachte bislang, irgend eines in den USA sei bigger & better. Nein, la grand nation ist überlegen. Fronk-raich, Fronk-raich! Ich gönne es den Franzosen und mir. Einmal im Jahr trifft sich die ganze Welt des Films in Cannes. Es wimmelt tatsächlich nur so von Filmgrößen, wenn auch nicht „zum Anfassen“. Die Prachtstraße Le Boulevard de la Croisette (Kreuzchen), kurz die Croisette parallel zum (angekarrten) Sandstrand gehört für zwölf Tage ganz dem Kino. Die Stadt, mit 73 750 Einwohnern eigentlich nur gut doppelt so groß wie Jülich, wird dafür komplett auf den Kopf gestellt, auch die Straßenführung samt der Buslinien. Die Häuserfassaden verschwinden hinter Filmplakaten, deren Größe als Segel ausreichte, um die Welt zu segeln. Aber wozu? Die Musik spielt doch hier! Am Strand wird ein Riesenkino aufgebaut. Die Millionen-Yachten der Filmproduzenten liegen frisch poliert dem Festival-Palais buchstäblich zu Füßen. Die Einwohner fliehen vor dem Rummel und vermieten ihre Wohnungen. Das Who-is-Who des internationalen Films fliegt ein und hat diesmal den 70ten Geburtstag des Festivals gebührend gefeiert mit lauter kleinen und großen Liebeserklärungen an das Kino. „Le cinéma, c'est comme l'amour, quand c'est bien, c'est formidable, quand c'est pas bien, c'est pas mal quand même.“ (George Cukor, 1899-1983, 1965 Oscar: Beste Regie für My Fair Lady) Also: „Das Kino ist wie die Liebe. Wenn es gut ist, ist es umwerfend. Wenn es nicht so gut ist, ist es dennoch nicht schlecht.“ Cukor gilt als der Filmregisseur, der Frauen zu schauspielerischen Höchstleistungen animieren konnte. Wie auch immer.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Aki Kaurismäki macht Hoffnung

Von unseren Berlinale-Korrespondenten Peer Kling und Elisabeth Niggemann

In Aki Kaurismäkis neuem Meisterwerk „Die andere Seite der Hoffnung“ finden nach 40 Minuten zwei Geschichten zusammen um dann zu einer zu verschmelzen. Khaled (Sherwan Haji) ist die Inkarnation des Flüchtlingselends schlechthin. Angeschmiert, verraten, mishandelt, beinahe ermordet und der Abschiebung entflohen trifft er im „Asphalt-Djungel“ von Helsinki auf die in Wikström (Sakari Kuosmanen) versteckte Menschlichkeit. Khaleds Überlebenstraining gewinnt an Qualität.

Aki Kaurismäkis Filme sind sofort als unverwechselbares Markenzeichen zu erkennen. Sein Alleinstellungsmerkmal besteht aus einer lakonischen Kombination von staubtrockenem Humor, großen Problemen schräger Figuren aus der Welt der Underdogs, Wenigverdiener und sonstigen Verlierern der Gesellschaft, gepaart mit einem oft so minimalistischen wie schrillen Set, das wie eine Theaterbühne wirkt. Eine statische Kamera fängt die feinen Bewegungen der Figuren mit ihren knappen Dialogen ein. Dass sich die Stoffe des berühmtesten finnischen Regisseurs für's Theater eignen, hat das Aachener Stadttheater im April 2013 bewiesen. In der Inszenierung „Lichter ziehen vorüber“ von Christina Rast kamen Motive aus den Filmklassikern „Lichter der Vorstadt“ und „Wolken ziehen vorüber“ zur Geltung. „Kaurismäkis Figuren sind für sich einsam, auf der Suche nach einem anderen einsamen Menschen, um dann gemeinsam einsam zu sein“, sagte Regisseurin Christina Rast vor knapp vier Jahren. In dem neuen Film „Die andere Seite der Hoffnung“ nun, finden die Schicksalsgemeinschaften jedoch zu echter Freundschaft. Aber Kaurismäki ist sich, seinem Stil, seinen Figuren und seiner Thematik über Jahrzehnte treu geblieben, auch wenn er mit „Le Havre“ internationaler wurde und sich nun als Weltenbürger engagiert dem weltweiten Thema der Flüchtlingsproblematik und des Fremdenhasses zuwendet. Auf der Pressekonferenz zu seinem Film fand er deutliche Worte, um die miserablen Zustände in der Welt und auch in Finnland anzuprangern.

Interessant und bewundernswert ist, dass er es auf fast magische Weise versteht, eine derart depremierende Thematik so zu gestalten, dass wir Tränen lachen mußten. In seinen Kaskaden der Komik setzt der „Lakomiker“ eben immer noch eine verblüffende Idee, einen Witz oder ein Überraschungsmoment oben drauf.

Und wie so oft bei Aki Kaurismäki spielt auch in diesem Film die Musik eine wesentliche Rolle bei der Lenkung der Zuschauer-Emotionen. Die Musikstücke im Film werden von Tuomari Nurmio, Ismo Haavisto, der Band „Marko Haavisto ja Poutakaukat“ sowie von Harri Marstio und Antero Jakoila gespielt. In der Pressekonferenz steht Sakari Kuosmanen auf und singt ein finnisches Lied a cappella. Der Applaus ist ihm sicher. „Es ist die Musik, die die melancholischen Seelen ohne Heimat verbindet,“ schreibt Kerstin Decker im Tagesspiegel.

Der Film kommt am Donnerstag, dem 30. März in die Kinos.

Dienstag, 7. Februar 2017

BERLINALE 2017

399 Filme – da kann man schon mal den Überblick verlieren

Einen Vorgeschmack geben: Peer Kling und Elisabeth Niggemann

Am Donnerstag, den 9. Februar beginnt das "Zehntagerennen" um die silbernen und goldenen Bären. Am Abend geht erstmalig der vom Blitzlichtgewitter aufgeheizte rote Teppich wieder in Betrieb, wenn die Honoratioren und Stars zur Eröffnungsgala schreiten.

Doch das Festival-Fieber hat längst begonnen. Der Vorverkauf ist angelaufen. Die Preise für die Karten liegen zwischen vier Euro für das Kinderprogramm und 14 Euro für die Filme im Wettbewerb um die Bären-Trophäen. Die Eintrittskarten sind also erschwinglich, aber zu ergattern, was man gerne sehen möchte, erfordert spezielle Strategien. Frühaufsteher sind klar im Vorteil. Die beliebten Tickets für den Wettbewerb sind im Nu vergriffen. Um einem Schwarzmarkt vorzubeugen und um der Gerechtigkeit Willen haben die Berlinale-Organisatoren Spielregeln entwickelt. Karten für den Wettbewerb gibt es nur drei Tage im Voraus und in "haushaltsüblichen Mengen".

Als Eröffnungsfilm wurde "Django" ausgewählt. Es ist das Regiedebüt von Etienne Comar, das auch am internationalen Wettbewerb teilnehmen wird. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des berühmten Gitarristen und Komponisten Jean "Django" Reinhardt, der als einer der Mitbegründer des europäischen Jazz gilt.

Reinhardt wurde 1910 in Belgien geboren, lebte aber die meiste Zeit in Frankreich. Als Sinti wurden er und seine Familie von den Nazis verfolgt und schikaniert.

"Django Reinhardt war einer der schillerndsten Vorreiter des europäischen Jazz und Begründer des Gypsy-Swing. Der Film 'Django' zeigt auf packende Weise ein Kapitel seines bewegten Lebens und ist eine ergreifende Überlebensgeschichte", sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

Regisseur Etienne Comar hat zuvor vor allem als Drehbuchautor und Produzent gearbeitet. Für "Django" verfasste er zusammen mit Alexis Salatko auch das Drehbuch. Die Titelrolle konnte er mit Reda Kateb besetzen, einem der derzeit interessantesten französischen Schauspieler. Nach kleineren Auftritten unter anderem in "Zero Dark Thirty" und "Den Menschen so fern" wird Kateb demnächst in "Die schönen Tage von Aranjuez" von Wim Wenders (Start: 26. Januar) erstmalig in einer Hauptrolle in den deutschen Kinos zu sehen sein.

Der französische Schauspieler Reda Kateb in der Titelrolle "Django"
Copyright: Berlinale / Roger Arpajou